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huhnmitbruder

Die Geschichte des Huhns und der Eier muss nicht nur neu geschrieben werden, vielmehr müssen wir das Leben der Nutzhühner und ihre Haltung neu gestalten.

Eierproduktion, die damit verbundene Technik und die Züchtung von Hühnern ist heute eine ausschliesslich industrielle Angelegenheit.

Patente schützen keine Hand voll Firmen deren genetische Produkte den weltweiten Bedarf decken.

Das Modell einer arbeitsgeteilten Wertschöpfungskette beginnt in geschlossenen Zuchtschmieden wo Fleisch- und Eierhybriden konstruiert werden – allesamt genetische Endprodukte, schliesslich will die Industrie ihr Geschäft erhalten.

Die Bruteier werden an die entsprechende Agrarwirtschaft weitergegeben und bringen die Elterngenerationen zu den Firmen mit Brütereieinrichtungen, diese versorgen die Aufzuchtbetriebe mit den eigentlichen Massenhaltungshühnern. 

Schliesslich werden die Produktionsbetriebe termingerecht mit Fleisch- oder Legetieren versorgt.

Die ganze Kette für die Eierproduktion ist saisonal auf Ostern und Weihnachten abgestimmt! Zur Sommerferienzeit und in der Januar – Völle werden die Tiere ausgewechselt, grossmehrheitlich entsorgt und nicht verwertet!

 

In der Bestrebung für wesensgerechtere und würdigere landwirtschaftliche Hühnerhaltungen und Eierproduktionen arbeiten wir vermehrt mit Rassenhühnern und machen echte Versuche für eine nachhaltige Mehrnutzung mit einer Reproduktionsgenetik in bäuerlichen und nicht industriellen Händen!

 

Diese Arbeit zeigt uns zunächst wie weit entfernt wir sind von brauchbaren Alternativen. Neben dem genetischen Problem (Hybriden) sind ökologische Probleme bei der Eiweiss-Futterversorgung zu packen und die hygienischen Standards! (dutzende von Impfungen und präventive Antibiothika- und Medikamenteneinsätze haben alternative Gesundheitskonzepte völlig verdrängt)

 

In der Vielfalt von kleineren Hühnerhaltungen (quasi die Versorgungsgrösse  direkt  für nur eine Familie) bis hin zu grösseren Haltungen für regionale Märkte, Quartiere und spezielle Bedürfnisse, entwickeln und kommunizieren wir in einem wachsenden Kreise von Gleich- oder Ähnlichgesinnten.

 

Huhn mit Bruder (huhnmitbruder.ch) ist ein erster gemeinsamer Konsens mit der Tötung der Bruderküken aufzuhören und die landwirtschaftliche und ethische Nutzung des Bruders voranzutreiben.

 

Sie unterstützen uns auch mit dem bewussten Konsum von Brüdern, damit ihr Wesen einen Nutzungssinn bekommt.